Sternklare Zahnschmerzen - Die CD

ZITAT DES MONATS

In unserer Gesellschaft stehen Anständigen und Spitzbuben die gleichen Wege offen – allerdings mit einem Unterschied: Die Spitzbuben bedienen sich zusätzlich gewisser Wege, die der Anständige scheut. So kommt es zu einer ständigen Anreicherung der höheren Gesellschaft mit Schurken.

Hermann Oberth (1894-1989)



Geistige Entwicklung im
Himmel?

Jan

30.

Gehen wir mal einen Augenblick davon aus, es gibt ein Leben nach dem Tod. Ja, es gibt so etwas wie einen Himmel, in dem wir geistig weiterleben. Wir leben dort selbstverständlich nicht mehr so irdisch weiter, sondern irgendwie geistig spirituell. Gewöhnlich meint das die Vorstellung, dass es irgendwie rein ist und befreit von manch Mühsal des irdischen Daseins.



Tees ohne Ende

Jan

22.

Um es mal unvollständig, aber alphabetisch aufzuzählen: Früher gab es Apfeltee, Erdbeertee, Früchtetee, Grünen Tee, Hagebuttentee, Hibiskustee, Kamillentee, Kirschtee, Kräutertee, Lorbeerblättertee, Pfefferminztee, Salbeitee, Schwarzen Tee, Zitronentee.



Das ist unter aller
Katastrophe

Jan

21.

Wenn man inhaltlich eigentlich den emotionsgeladenen Ausbruch und Ausspruch "Das ist unter aller Sau" tätigen möchte, beim Sprechen jedoch merkt, dass der Situation und dem Gegenüber eigentlich eher das etwas elegantere und kopflastigere "Das ist eine Katastrophe" angemessen wäre, gibt es jetzt eine sprachliche Alternative:



Die Knoblauchwahrheit
liegt in der Mitte

Jan

16.

"Das müssen Sie unbedingt mal ausprobieren! Ich schwöre darauf!" Wer mit solcher Überzeugung etwas anpreist, verdient zumindest, dass man ihm zuhört. Es geht um eine Gefäß-Reinigungskur. Gegen Verkalkung im Alter und zur Steigerung des allgemeinen Wohlempfindens. Der Zettel mit dem Rezept kursiert in der Gruppe. Auch ich lese ihn. Sehr interessant.



Was ein Bach alles
nicht hatte

Jan

10.

Ein Johann Sebastian Bach hatte kein Telefon, das permanent klingelt. Keinen Anrufbeantworter, der nicht einen einzigen Anruf beantwortet. Keine Mails zu lesen geschweige denn zu beantworten. Kein Faxgerät, das laut rattert. Kein Handy, auf dem man immer erreichbar sein soll und das man alle drei Tage aufladen muss. Kein Blackberry mit Bluetooth und dem ganzen Schnickschnack.



Bildung invers

Jan

09.

Überlegungen zur Bildung sind in der Regel von der stummen Voraussetzung geleitet, dass Ältere Jüngere bilden bzw. Erwachsene Kinder. Wer Kinder kennt weiß, dass diese oft gar nicht begeistert sind über ihre vermeintlichen und tatsächlichen Bildungsberechtigten. Und fragt man Erwachsene, stöhnen nicht wenige über die zunehmende Schwierigkeit, dem süßen Nachwuchs überhaupt noch etwas abendländische Kultur beizupulen. Beide fühlen sich auf dem schwierigen Feld der Bildung missverstanden. Warum das Prinzip und damit die Einbahnstraße des Denkens dann nicht mal umdrehen?